8.Spieltag – Sa., 03.11.2018, 14:00 Uhr, Silberstein
NSF Gropiusstadt – FSV Spandauer Kickers (1:0) 1:1

NSF verschenkt einen Sieg

Die Sportfreunde waren von Beginn an überlegen und kamen schnell ans Ziel. Mit einem zackigen Schwenk um seinen Gegenspieler herum und einem gezielten Schuss in die lange Staakener Ecke erzielte Sportfreund Salah die 1:0-Führung für die Gastgeber. Und es ging weiter in eine Richtung. SpaKi hatte reichlich mit der Verteidigung des eigenen Torgehäuses zu tun. Neben einigen Halbchancen traft Sportfreund Fröhlich gar aus einem Meter Entfernung den noch halb am Boden liegenden SpaKi-Keeper. Wenig später hatte der NSF-Stürmer ebenso wenig Schussglück als er eine weite Flanke auf den langen Spandauer Pfosten direkt wieder Richtung Flankengeber drosch. SpaKi dagegen bekam ende der ersten Halbzeit auch noch eine kleine Neuköllner Einladung zum Ausgleich, traf aber auch nur den Pfosten. Dann ging es in die Halbzeitpause.

Nach den Pausengetränken drückten zogen die Gastgeber wieder das Tempo an. Neben vielen kleinen und größeren Chancen traf Sportfreund Fröhlich mit einem Gewaltschuss auch mal Torlatte. Das zweite Neuköllner Tor glückte allerdings nicht. Und in der Schlussphase wurden die Spandauer Gäste dann wieder kecker. Ein Fernschuss wurde noch vom NSF-Goalie entschärft und eine stramme Eingabe rauschte durch den Neuköllner Strafraum am langen Pfosten vorbei. Dann aber gelang SpaKi doch noch der 1:1-Ausgleich (57.Min.). Der Torschuss eines SpaKi-Akteurs wurde noch von einem Gästestürmer trotz Manndeckung in die lange NSF-Torecke gelenkt. In den letzten Minuten kämpften die Gastgeber nochmal um den Sieg. Und bei einem Solo des Sportfreundes Andersen schob es den Ball an Freund und Feind vorbei an den SpaKi-Pfosten. Dann pfiff, der sich wahrlich nicht als Heimschiri präsentierende Mann mit der Pfeife, die Partie ab.

Fazit … Schon wieder reichlich Chancen nicht genutzt und diesmal sogar zwei Punkte liegen gelassen. Das war wirklich nicht nötig.

Aussicht: … Als Nächstes steht eine Reise zum Aufsteiger TSV Rudow an. Ein Lokalderby also. Der TSV liegt auf Platz 10 und schlug heuer sogar schon den amtierenden Meister aus Köpenick. Da heißt es für die Sportfreunde mit den Torchancen vernünftiger umzugehen um die Tabellenführung weiter zu behaupten.

MiMu