9.Spieltag – Fr., 09.11.2018, 20:10 Uhr, Stubenrauch
TSV Rudow – NSF Gropiusstadt (0:2) 0:3

NSF bleibt auch im Ortsderby siegreich

Auf dem langflorigen Rudower Kunstrasen entwickelt das Kombinationsspiel der Sportfreunde etwas schwerer als sonst. Nach einer Anpassungszeit von 10 Minuten wurde Sportfreund Macke im TSV-Strafraum unfair von den Beinen geholt. Den fälligen Strafstoß versemmelte Sportfreund Salah zunächst etwas leichtfertig. Der gut platzierte Schiri sah allerdings zu früh in den Strafstoß rennende Rudower und lies den 9´ner wiederholen. Diesmal verwandelte Goalgetter Salah kompromisslos zur 0:1-Führung (10.Min.) der Gäste. Der sehr defensive TSV kam fast im Anschluss beinahe zum Ausgleich. Ein Rudower tauchte plötzlich völlig frei vor dem NSF-Tor, verzog aber unkonzentriert. Mit der Konzentration hatten aber auch die Gäste so ihre Probleme. Bis zum Halbzeitpfiff kamen sie auch nur noch zu zwei Großchancen. Erst scheiterte wiederum Sportfreund Salah am TSV-Keeper dann gelang Sportfreund Theis mit einem rotzfrechen Solo, fast auf der Rudower Torauslinie, das 0:2 (25.Min.) in die kurze Ecke. Fünf Minuten später ertönte der Halbzeitpfiff.

Nach der Pause verlor sich eine weite Flanke auf das NSF-Tor an der Torlatte. Herrje. Danach übernahmen die Sportfreunde endgültig die Regie, kamen aber nicht zu vielen Torabschlüssen. Einen Strafstoß wurde den Gästen zwar noch versagt als Sportfreund Fröhlich in einer vergleichbaren Szene wie in der ersten Halbzeit gefällt wurde. Wenigstens gelang Käpt´n Vogel noch das 0:3 (45.Min.). Er stand zur rechten Zeit am rechten Ort und verlängert einen Strafraumball überraschend am Rudower Keeper vorbei ins Tor.

Fazit … Der TSV war ein angenehm ersatzgeschwächter Gegner für die Roten. Trotz ihrer deutlichen Überlegenheit waren die Sportfreunde etwas langsam im Spielaufbau und kamen nur zu wenigen Chancen. Am Ende standen aber doch drei eigene und kein Gegentor. Sagen wir mal Jammern auf hohem Niveau.

Aussicht: … Nun folgt das Pokalachtelfinale für die Zweite der Sportfreunde. Gegner sind die Grünweißen aus Neukölln. Aktuell Tabellenletzter in der Verbandsliga und nicht vom Glück verfolgt, hoffen sie auf die eigenen Gesetze des Pokals.       MiMu

8.Spieltag – Sa., 03.11.2018, 14:00 Uhr, Silberstein
NSF Gropiusstadt – FSV Spandauer Kickers (1:0) 1:1

NSF verschenkt einen Sieg

Die Sportfreunde waren von Beginn an überlegen und kamen schnell ans Ziel. Mit einem zackigen Schwenk um seinen Gegenspieler herum und einem gezielten Schuss in die lange Staakener Ecke erzielte Sportfreund Salah die 1:0-Führung für die Gastgeber. Und es ging weiter in eine Richtung. SpaKi hatte reichlich mit der Verteidigung des eigenen Torgehäuses zu tun. Neben einigen Halbchancen traft Sportfreund Fröhlich gar aus einem Meter Entfernung den noch halb am Boden liegenden SpaKi-Keeper. Wenig später hatte der NSF-Stürmer ebenso wenig Schussglück als er eine weite Flanke auf den langen Spandauer Pfosten direkt wieder Richtung Flankengeber drosch. SpaKi dagegen bekam ende der ersten Halbzeit auch noch eine kleine Neuköllner Einladung zum Ausgleich, traf aber auch nur den Pfosten. Dann ging es in die Halbzeitpause.

Nach den Pausengetränken drückten zogen die Gastgeber wieder das Tempo an. Neben vielen kleinen und größeren Chancen traf Sportfreund Fröhlich mit einem Gewaltschuss auch mal Torlatte. Das zweite Neuköllner Tor glückte allerdings nicht. Und in der Schlussphase wurden die Spandauer Gäste dann wieder kecker. Ein Fernschuss wurde noch vom NSF-Goalie entschärft und eine stramme Eingabe rauschte durch den Neuköllner Strafraum am langen Pfosten vorbei. Dann aber gelang SpaKi doch noch der 1:1-Ausgleich (57.Min.). Der Torschuss eines SpaKi-Akteurs wurde noch von einem Gästestürmer trotz Manndeckung in die lange NSF-Torecke gelenkt. In den letzten Minuten kämpften die Gastgeber nochmal um den Sieg. Und bei einem Solo des Sportfreundes Andersen schob es den Ball an Freund und Feind vorbei an den SpaKi-Pfosten. Dann pfiff, der sich wahrlich nicht als Heimschiri präsentierende Mann mit der Pfeife, die Partie ab.

Fazit … Schon wieder reichlich Chancen nicht genutzt und diesmal sogar zwei Punkte liegen gelassen. Das war wirklich nicht nötig.

Aussicht: … Als Nächstes steht eine Reise zum Aufsteiger TSV Rudow an. Ein Lokalderby also. Der TSV liegt auf Platz 10 und schlug heuer sogar schon den amtierenden Meister aus Köpenick. Da heißt es für die Sportfreunde mit den Torchancen vernünftiger umzugehen um die Tabellenführung weiter zu behaupten.

MiMu

7.Spieltag – Sa., 20.11.2018, 14:00 Uhr, Silberstein
NSF Gropiusstadt – Wartenberger SV (0:1) 2:1

NSF tut sich schwer

Der Wartenberger SV war wieder mal eine harte Nuss für die Sportfreunde. Obwohl sich der WSV vorwiegend hinten rein stelle und die Gastgeber machen lies, machten die überlegenen Gastgeber viel zu wenig aus ihrem reichhaltigen Chancenangebot. Die Sportfreunde liefen gar früh in einen Konter des WSV, an dessen Ende sich ein glücklicher Schuss in die kurze Neuköllner Ecke das 0:1 für die Heimmannschaft wiederfand (10.Min.). Also blies NSF zur Aufholjagt. Doch selbst ein Strafstoß durch Käpt´n Vogel half nicht. Wartenbergs gut aufgelegter Keeper parierte den Schuss. Dann erfolgte der Halbzeitpfiff und die Sportfreunde erhielten von ihrem Übungsleiter Mittelstädt erneute motivierende Ansprache.

Gott sei Dank fruchteten die Worte. Und die Sportfreunde berannten nun das Wartenberger Tor vehement. Nach einem abgewehrten Schuss des Sportfreunds Audehm nahm sein Kamerad Salah ordentlich Maß und drosch den Ball unhaltbar in den Knick. Neuköllns Ausgleich zum 1:1 (40.Min.) war gemacht und weiter ging der wilde Neuköllner Ritt. Zehn Minuten später belohnten sich die Gastgeber nach einer maßgeschneiderten Flanke des Sportfreundes Michels auf einen perfekt wie direkt treffenden Sturmtank Salah, welcher mit seinem 2:1 (50.Min.) nicht nur den Siegtreffer für NSF, sondern machte an diesem Tages auch den Unterschied zwischen beiden Teams aus. Weitere Neuköllner Chancen blieben ungenutzt und am Ende kam sogar noch ein WSV´er zu einer verdaddelten Ausgleichs-Chance. So verblieb es bei einem schwer erarbeiteten Neuköllner Arbeitssieg.

Fazit … Viele Chancen nicht genutzt, einmal geschlafen und dann mächtig zu tun gehabt mit dem Sieg. Das muss besser werden.

Aussicht: … Nun reisten die Spandauer Kickers nach Neukölln. Ein zuletzt gut n Schwung gekommener Aufsteiger. Da müssen sich die Sportfreunde steigern. Eine spannende Partie wird das wohl.                  MiMu

Pokalspiel, 2.Runde – Fr., 12.10.2018, 20:00 Uhr, Hubertus
Berliner SC – NSF Gropiusstadt II (0:1) 1:2

NSF II zeigt eine geschlossene Mannschaftsleistung

Der Abend begann schon mal kurios als der NSF-Übungsleiter Mittelstädt mitten in seiner Kabinenansprache stimmgewaltig vom in den Raum hineinplatzenden Schiri unterbrochen wurde. Nach einem in der Folge interessanten Informationsaustausch des NSF-Coachs mit dem Schiri über grundsätzliche Fragen zum Thema Höflichkeit im persönlichen Umgang miteinander und im Besonderen in Spielerkabinen überhaupt, konnte die NSF-Kabinenansprache zu ende gebracht werden. Gespielt wurde aber auch noch. Gegen eine der führenden Landesliga-Mannschaften waren die zusammengewürfelten Sportfreunde der Zweeten Ü50 von Beginn an der Spiel- und Ballkontrolle interessiert. Wie sooft wollte auch der BSC erst mal nur kontern und NSF II kommen lassen. So passierte vor den Toren zunächst nicht viel. Den ersten Riesen hatte der BSC per Konter als Sportfreund Audehm auf der Linie retten konnte. Dann gelang Sportfreund Fröhlich mit einem Dribbling die 0:1-Führung (22.Min.) für die Seinen. Den Ausgleich hatten die Gastgeber kurz drauf auf dem Latschen, scheiterten aber zweimal am NSF-Golalie.

In der zweiten Halbzeit wurde der BSC mutiger und attackierte die Sportfreunde viel früher. Auch hier konnte der NSF-Goalie einmal gegen einen allein vor ihm auftauchenden BSC´er retten. Das passierte gleich auch zweimal vor dem 1:1-Ausgleich (42.Min.), der den Gastgebern im dritten Versuch dann doch gelang. Quasi im Gegenzug wurde Sportfreund Marong im BSC-Strafraum umgestoßen. Den fälligen Strafstoß vollendete Sportfreund Fröhlich zur erneuten 1:2-Führung (46.Min.) der Roten. In der Folge versuchte der BSC alles, drang aber nicht mehr entscheiden durch die konzentriert arbeitende NSF-Abwehr.

Fazit … Die Sportfreunde siegten nicht unverdient. Ein anderer Ausgang war aber nicht ausgeschlossen. NSF zeigte aber eine sehr geschlossene Mannschaftsleistung in der füreinander gearbeitet wurde. Insofern schmeckten die anschließenden Kaltgetränke besonders gut.

Ausblick … Nun richtet sich der Blick wieder auf die Erste, die den Wartenberger SV an der heimischen Silbersteinritze erwartet. In der Vergangenheit für die Sportfreunde ein zunehmend unangenehmerer Gegner. Allerdings steht dem WSV als aktuellem Tabellenletzten das Wasser bis zum Hals. Jedoch geht es im Tabellenkeller sehr eng zu und der WSV hat ein positives Torverhältnis (10:9)! Gab es so etwas überhaupt schon mal? Die letzten drei Spiel verloren die Wartenberger zwar aber nie sehr hoch (Pankow 1:2, LBC 1:3, Hertha I 1:3). Da gilt es für die Sportfreunde hellwach zu bleiben und sich nicht vom Tabellenstand der Gäste einlullen zu lassen!               MiMu

6.Spieltag – Fr., 05.10.2018, 18:30 Uhr, Rathaus
SV BlauWeiß 90 Berlin – NSF Gropiusstadt (0:0) 1:3

NSF siegt in einer harten Partie

Der Tabellenzweite BW90 überlies den Sportfreunden von Beginn an die Initiative und beschränkte sich fast nur auf Sicherung des eigenen Tores. Und die Neuköllner Gäste mühten sich dagegen redlich um ihre Chancen und hatten alles im Griff. Ins Tor traf man in der ersten Halbzeit zwar nicht aber man näherte sich dem Erfolgserlebnis an. Die Sportfreunde Özcapan und Kauschmann trafen jeweils den Pfosten des blauweißen Tores.

Nach der Pause gelang den Gästen ein Traumstart. Unwiderstehlich wickelte sich Sportfreund Sahah um seinen Gegenspieler und traf aus der Drehung zur Neuköllner 0:1-Führung (32.Min.). Nun wurden auch die Gastgeber mutiger und die Härten auf dem Spielfeld nahmen zu. Bei einem taktischen Foul des Sportfreunds Özcapan testete er im Mittelfeld das maximal Mögliche aus. Mit Gelb wurde er sehr freundlich bedient und schon war so richtig Stimmung auf dem Platz. Im Anschluss trafen die Gastgeber erst den NSF-Pfosten, dann hebelte Sportfreund Marong den Ball völlig frei stehend über das BW-Tor. Ein Neuköllner Konter brachte dann eine Art Vorentscheidung als Sportfreund Michels das 0:2 (40.Min.) machte. BW90 lies aber nicht locker und nach einem Freistoß kam einer der Gastgeber-Stürmer frei vor dem NSF-Tor zum Schuss und traf zum 1:2-Anschluss (50.Min.). In der Folge ging den Roten ein wenig die Ordnung verloren und auch am Neuköllner Spielfeldrandging ein wenig die Lockerheit verloren. Gott sei Dank hatten die Gäste ihren Sportfreund Salah auf dem Feld, der obwohl angeschlagen, wieder einen Schuss aus der Drehung zeigte und es stand 1:3 (58.Min.). Die Entscheidung. Allerdings war auch nach dem Schlusspfiff noch nicht alles zu Ende. Einige sehr angeregte Gesprächskreise entstanden spontan noch auf dem Spielfeld um das Erlebte emotional zu diskutieren. Teils aus sehr kurzer Entfernung. Im Alter hört man halt schlechter!

Fazit … Der Neuköllner Sieg war verdient. Die Gastgeber waren doch zu begrenzt in ihren Möglichkeiten. Allerdings lies die Chancenverwertung der Sportfreunde einige Wünsche offen. Das Spiel hätten die Neuköllner schon in der ersten Halbzeit für sich entscheiden können. Sei´s drum. Die drei Punkte blieben auf der Neuköllner Habenseite.

Aussicht: … Als Nächstes steht ein Pokalspiel der Zweiten auf dem Terminplan. Ma darf beim BSC antreten, der in der Landesliga Staffel 1 auf Platz 2. Steht und zuletzt alles gewann. Man ist drauf und dran zur Verbandsliga aufzusteigen.

MiMu

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