12.Spieltag – Do., 07.12.2017, 18:30 Uhr, Wutzky
NSF Gropiusstadt – VfB Einheit zu Pankow ( 0:0 ) 1:0

NSF mit Mühe zum Sieg

Zum Abschluss der Hinrunde empfingen die Sportfreunde eine sehr defensiv eingestellte Pankower Eintracht. Das bedeutete sehr viel Ballbesitz der Gastgeber mit allerdings wenig Chancen gegen den gut verteidigenden Aufsteiger. Zudem stand bei der Eintracht auch ein sehr aufmerksamer Keeper zwischen den Pfosten, der die einzigen zwei Gelegenheiten des NSF-Goalgetters Ralle Fröhlich zunichte machte. Auf der Gegenseite hatten die Pankower einen abgefälschten Fernschuss zu verzeichnen, den der NSF-Goalie nur mit Mühe um den Pfosten lenken konnte. Dann war auch schon Schluss mit der ersten Halbzeit.

Die zweite Halbzeit eröffneten die Sportfreunde druckvoller bzw. mit einer kleinen Umstellung in Sturm und Mittelfeld. Und der Erfolg stellte sich schon bald ein. Einen Torschuss von Kippi Kippel blieb an einem Pankower Abwehrarm hängen, Tatort Strafraum. Es folgten zuerst laute Neuköllner Strafstoßforderungen und anschließend ebenso laute Pankower Unschuldsbeteuerungen. Nun hatte der Schiedsrichter die Qual der Entscheidungswahl. Der Pfeifenmann folgte dem NSF-Plädoyer und zeigte auf den Punkt. Und Neuköllns zur Zeit selbstzweifelsfreiester, Didi Kosmala, drosch den Ball in die eine Torecke und der VfB-Keeper flog in die Andere. Damit war schon in der 36. Minute das 1:0-Endergebnis für die Sportfreunde erreicht. Etwas dagegen hatten die Gäste aber schon noch und lockerten die Abwehr etwas. Damit hatten sie durch einen Pfostenschuss auch fast Erfolg. Nach dieser kurzen Neuköllner Deckungsungenauigkeit konzentrierten sich die Sportfreunde wieder und übten sich im Ballbesitzfußball. Zwei gute Gelegenheiten hatten sie auch noch. Allerdings lies sich der VfB-Keeper von den Sportfreunden Kauschi Kauschmann und Ralle Fröhlich aus kurzer Distanz nicht mehr über überraschen. Am Ende spendierte der Referee auch noch eine kurze Extra-Time, was aber zu keiner weiteren Ergebnisänderung sorgte.

Fazit … Das war ein schweres Stück Arbeit für die Sportfreunde. Die Pankower Gäste machen defensiv einen mannschaftlich guten Job, hatten einen reaktionsschnellen Fänger zwischen Pfosten und die wenigen Konter waren nie ungefährlich. Aber trotzdem, Spielanteile und Torchancen sprachen klar für die Sportfreunde und rechtfertigten den Sieg allemal. Der Fairness halber seien aber auch die Pankower Zweifel an der Berechtigung des Strafstoßes erwähnt und die Möglichkeit eines 0:0-Spiels erwähnt. Egal, die Sportfreunde hatten zuletzt zwei Pleiten-Pech-und-Pannen-Jahre zu erleiden, was jetzt auch mal zu ende gehen darf. Außerdem wartete auf die Sportfreunde noch ein besonderes Bonbon am Tag nach dem 1:0-Sieg. Der große Widersacher im Kampf um die Tabellenspitze Köpenick-Oberspree strauchelte in seinem letzten Punktspiel der Hinrunde mit 1:2 gegen die Zweite der Herthaner und überlies dadurch den Sportfreunden die Herbstmeisterschaft! Chapeau!!!

An die Winterpause ist derweil noch nicht zu denken. Vorher kommt es nochmal zum Pokalachtelfinale zwischen der Zweiten der Sportfreunde beim SSV Köpenick-Oberspree. Ein spannender Abschluss des Jahres 2017 in dem die Köpenicker, zumal als Pokaltitelverteidiger, klar die Favoritenrolle haben.                           MiMu

11.Spieltag – Mo., 27.11.2017, 19:30 Uhr, Halker
Lichtenrader BC 25 – NSF Gropiusstadt ( 0:1 ) 1:3

NSF zeigt den langen Atem und siegt

Im engen Lichtenrader Fußball-Käfig hatten die schwer motivierten Sportfreunde schon zu Beginn Riesenchancen. Dreimal Tobi Tobias, in sich steigernder Güte, sowie Kippi Kippel hätten hier schon bis Mitte der ersten Halbzeit für eine Vorentscheidung sorgen können. Sehr speziell dabei Kippi´s Kopfball, der von einem Lichtenrader Abwehrspieler mit der Hand von der Torlinie gewischt wurde. Alle sahen es, alle erwarteten den Strafstoß-Pfiff, nur der Schiri hatte nichts gesehen und blieb stumm. Im Gegenzug hatten die spielbestimmenden Neuköllner Glück dass ihr Goalie zwei LBC-Abschlüsse von der Torlinie kratzen konnte. Eine weitere Fußabwehr und einen zentralen Schuss in die Tormitte konnte er auf regendurchtränktem Kunstrasen sicher parieren. Mit Feldvorteilen der Neuköllner Gäste ging die erste Hälfte torlos zu Ende.

Und auch in der zweiten Halbzeit übernahmen die Sportfreunde das Kommando Richtung Lichtenrader Tor. Aber die Gastgeber standen stabil in der Abwehr. Nur ein Treffer in das Außennetz der kurzen Torecke, durch den NSF-Goalgetter Ralle Fröhlich, schreckte die Gastgeber auf. Und es entwickelte sich ein Geduldspiel für die Neuköllner. Und ihre Geduld machte sich bezahlt. Ein Fernschuss von Tobi Tobias wurde von einem Lichtenrader in dessen Strafraum per Handspiel aufgehalten. Den fälligen 9´er verwandelte der zuletzt verlässlich treffende Didi Kosmala zur Neuköllner 0:1-Führung (51.Min.). So risikoreich wie auch frech schoss der den Ball in die Tormitte. Die nun geforderten Gastgeber lockerten die Abwehr und nach einer unsanften Begegnung eines Lichtenraders mit Sportfreund Kauschi Kauschmann im NSF-Strafraum, deutete der Schiri erneut auf den Punkt. Diesmal für LBC. Doch deren Strafstoßschütze wollte es wohl zu genau machen und drosch den Ball über das Tor. Aber damit endeten die Lichtenrader Ungenauigkeiten noch nicht. Vor dem eigenen Strafraum verloren sie den Ball im Vorwärtsgang an Kippi Kippel, der wiederum quer vor das Tor der Gastgeber passte und sein Kamerad Ralle Fröhlich gab sich allein vor dem guten LBC-Keeper mit seinem 0:2 (56.Min.) keine Blöße. Im Lichtenrader Gegenzug konnte der NSF-Goalie noch einmal sein zu Null per Fußabwehr halten. Dann klingelte es schon wieder im LBC-Tor. Diesmal fing Ralle Fröhlich einen Lichtenrader Risiko-Pass ab, passte auf Jenne Krüger der wiederum das 0:3 (60.Min.) in die lange Torecke folgen lies. Praktisch mit dem Abpfiff gelang der Ehrentreffer für die Gastgeber dann doch noch. Ein lange Flanke in den völlig frei im NSF-Strafraum stehenden LBC-Stürmer, ein genauer Kopfball in die lange Torecke und der 1:3-Endstand (60.Min.) war erreicht.

Fazit … Das Geduldspiel fand einen gerechten Sieger. Eine bessere Chancenverwertung hätte schon früh zu einem Vorteil für die Sportfreunde führen können. Aber trotzdem, der Hertha-Sieg vor einer Woche wurde bestätigt und durchgehend um den Sieg gekämpft. Eine gute Basis für die letzte Aufgabe vor der Winterpause.

Jetzt folgt noch ein Heimspiel gegen den sich bisher bestens präsentierenden Aufsteiger aus Pankow. Und dazu nur soviel. Die Eintracht schlug schon Hertha I 3:2, Hertha II 6:0 (OK, eine Wertung) und zuletzt GW Neukölln 3:0. Man liegt auf Platz     6 und hat 32:21 Tore. Übrigens haben sie ein Tor mehr geschossen als die Sportfreunde.                            MiMu

10.Spieltag – Do., 23.11.2017, 18:30 Uhr, Wutzky
NSF Gropiusstadt – Hertha BSC ( 2:1 ) 2:1

NSF rehabilitiert sich im zweiten Spiel gegen Hertha BSC hintereinander

Nach einer Woche des Nachdenkens, man hatte eben noch bei Hertha II 2:5 verloren, erwarteten kämpferische Sportfreunde Hertha I. Und es begann erneut vorzüglich für die Neuköllner. Ein Freistoß für die Gastgeber, Didi Kosmala scheitert am Hertha-Keeper, Tobi Tobias ebenfalls aber Ralle Fröhlich knallte den Ball aus kurzer Entfernung zur 1:0-Führung (4.Min.) der Sportfreunde in die Hertha-Maschen. Und es kam noch besser. Im Vorwärtsgang verlor die Hertha den Ball an Tobi Tobias, der zielte im hohen Bogen über das gesamte Gästeteam auf deren Tor und Micha Andersen verteidigte den Einschlag zum 2:0 für NSF (6.Min.) konsequent gegen seinen Widerpart. Der pitschnasse Kunstrasen begünstigte die Aktion nicht unerheblich. Nach diesem fulminanten Start der Gastgeber übernahm die Hertha das Kommando. Bissige Sportfreunde machten ihnen das Leben allerdings sehr schwer. Mitte der ersten Halbzeit kamen die Blauweißen ebenfalls zu ihrer Freistoßchance vor dem Neuköllner Tor. Die folgende Ablage vollendete einer der ihren hart und platziert zum 2:1-Anschlusstreffer (15.Min.) in den langen Neuköllner Tordreiangel. Bis zur Halbzeit spielte sich die hart umkämpfte Partie vorwiegend zwischen den Strafräumen ab. Beide Abwehrformationen leisteten keinerlei Blößen, wobei die Hertha durchaus mehr Spielanteile besaß.

Nach den Pausengetränken drängten die Hertha vehement auf den Ausgleich und kam auch zu Chancen. Erst drehte der NSF-Goalie einen Ball aus kurzer Entfernung um den Pfosten, dann konnte er einen verdeckten Schuss durch alle hindurch erahnen und festhalten. Ein am langen Neuköllner Torpfosten lauernder Herthaner bekam eine harte Eingabe nicht kontrolliert im Tor untergebracht und auch einen Hammer aus fünf Metern der Herthaner konnte der NSF-Goalie noch per Fußabwehr neben das Tor gelenkt. Das letzte Wort gegen die zunehmend nachlassenden Gäste hatten dann noch einmal die aufopferungsvoll verteidigenden Gastgeber. Aber auch ihr Goalgetter Ralle Fröhlich scheiterte noch einmal aus kurzer Entfernung am aufmerksamen Keeper der Blauweißen.

Der Schlusspfiff erlöste die Gastgeber und belohnte ihr großes Engagement mit einem nicht unverdienten 2:1-Sieg.

Fazit … Erst gegen Hertha II versagt, dann Hertha I geschlagen und weiter im Meisterschaftsgeschäft. Das leidenschaftliche Engagement der Sportfreunde war in diesem Spiel ausschlaggeben für den Ausgang. Kampf, Laufbereitschaft und der Verzicht auf die sonst immerwährende Sucht ein Spiel selbst machen zu müssen, brachten den Erfolg gegen einen ebenbürtigen Gegner.

Nach dem Donnerstag warten nunmehr die Lichtenrader Ballsportler an ihrer Heimstätte auf die Sportfreunde. LBC steht aktuell auf Platz 4, schlugen den amtierenden Berliner Meister daheim BW90 6:3 und den aktuellen Meisterschaftsanwärter Köpernick dort 1:0. Die Lichtenrader müssen mehr als nur ernst genommen werden. Der 2:1-Sieg der Sportfreunde gegen Hertha I muss also gegen LBC bestätigt werden. Undzwar mit der selben Leidenschaft wie zuletzt!                    MiMu

9.Spieltag – Fr., 17.11.2017, 18:30 Uhr, Nordufer
Hertha BSC II – NSF Gropiusstadt ( 2:0 ) 5:2

NSF lässt sich vom Tabellenletzten düpieren

Schon klar, in dieser Besetzung müsste Hertha II nicht am Tabellenende stehen. Aber trotzdem. Die Sportfreunde reisten als Meisterschaftsanwärter an, hatten sich viel vorgenommen und starteten stark. Der Ball lief gut und der Erfolg stellte sich sehr schnell ein. Micha Andersen netzte schon nach 5 Minuten zur 0:1-Führung ein. Eine schöne Kombination endete platziert in der langen Torecke der Herthaner. Und es kam noch besser. Spielertrainer Billy Mittelstädt nahm sich ein Herz, zog aus 20 Metern einfach mal ab, traf trocken in die kurze Torecke und es stand 0:2 (8.Min.). Es hätte noch besser kommen können. Aber Micha Andersen bekam im Hertha-Strafraum den Ball nicht zu seinem Käpt´n Vogel gespielt und das 0:3 fiel nicht. Kurz darauf wurde Team-Chef Mittelstädt im Zweikampf von einem Herthaner per Volltreffer an der Ferse aus dem Spiel genommen. Den folgenden Beteuerungen der Blauweißen in Richtung NSF-Schwalbe, schlossen sich Billy Mittelstädts Auswechselung, ein Erste-Hilfe-Besuch im Krankenhaus und ein Verdacht auf eine schwerwiegende Bandverletzung an. Die Diagnostik ist noch nicht abgeschlossen, hoffen wir das Beste. Nach diesem Vorfall zeigte sich Hertha aggressiver und störte den Neuköllner Spielaufbau massiv. Und die Sportfreunde ließen sich beeindrucken. Erst traf Hertha nur Pfosten und Latte, dann praktisch mit dem Halbzeitpfiff bzw. einem Doppelschlag zum 2:2-Ausgleich (29. Und 30.Min.) die NSF-Hütte ohne große Gegenwehr. Das saß!

Nach der Halbzeit versuchten die Sportfreunde wieder in die Spur zu finden, hatten aber fortan reichlich Ballverluste zu verzeichnen, liefen weniger frei und wurden vom NSF-Goalie noch eine Weile im Spiel gehalten. Trotzdem stand das Spiel noch lange auf des Messers Schneide. Ralle Fröhlich verfehlte nochmal mit einem Knaller knapp das Tor der Gastgeber. Dann zog sich NSF-Dauerläufer Mimi Michels in der Vorwärtsbewegung eine Muskelverletzung zu, verlor den Ball und die Hertha konterte erfolgreich zur 3:2-Führung (55.Min.). Die ohne Überzeugung öffnenden Sportfreunde fingen sich auf der Zielgeraden noch zwei weitere Hertha-Konter zum 4:2 (58.Min.) bzw. 5:2 (60.Min.) ein. Der Form halber ist auch noch ein Schuss von Käpt´n Vogel auf den kurzen Hertha-Pfosten zu erwähnen, den der BSC-Keeper gut parierte. Dann kam der Schlusspfiff sowie der Abmarsch der geplätteten Sportfreunde.

Fazit … Viel vorgenommen, toll gestartet und sich in der Folge von nicht aufgebenden Herthanern, wohlgemerkt deren zweite Mannschaft, die Grenzen aufzeigen lassen. Die Hertha I schaute aufmerksam zu und war wenig beeindruckt von den Sportfreunden.

In einer Woche kommt es diesmal an der Wutzkyallee zum Aufeinandertreffen der Sportfreunde mit der müde lächelnden Hertha I. Nun liegt es an jedem einzelnen Sportfreund auf sich zu schauen, was er tun kann um diesen Spieß umzudrehen.

MiMu

Pokalspiel, 3.Runde – Do., 09.11.2017, 18:30 Uhr, Wutzky
NSF Gropiusstadt II – TSV Mariendorf 1897 (0:0) 2:1

NSF II erarbeitet sich die nächste Runde

In einer ausgeglichenen Partie wogte das Spiel zwischen den Strafräumen hin und her. Die großen Chancen erarbeiteten sich die Teams in der ersten Halbzeit eher nicht. Eine Ausnahme, vielleicht ein gescheitertes Mariendorfer Solo, dass am NSF-Goalie abprallte.

In der zweiten Halbzeit zunächst das gleiche Bild. Erst in der 41. Minuten gelang einem Mariendorfer per Drehschuss gegen den NSF-Innenpfosten die 0:1-Führung. Auch ein 0:2 lag im Bereich des Möglichen, doch auch hier hatte der NSF-Goalie eine Idee gegen den allein auf ihn zukommenden TSV-Stürmer. Für die Sportfreunde hob Echse Kleinert, allein vor dem Tor, den Ball über die Hütte. Minuten danach machte er das perfekt. Von Micha Michels angeflankt lies den Ball direkt auf Micha Andersen abtropfen, welcher mit dem 1:1-Ausgleich (48.Min.) keine Mühe hatte. Ein Tor der drei Micha´s!!! Nach weiterhin verteiltem Spiel hatten die Sportfreunde dann die Sportfreunde per Konter dann doch noch das letzte Wort. Echse Kleinert lief allein auf den TSV-Keeper zu, schoss und scheitert zunächst. Denn der Ball prallte Micha Andersen vor die Füße und er lupfte ihn über das ganze Geschehen zum endscheidenden 2:1 (59.Min.) ins Mariendorfer Tor. Der noch nachsetzende gute TSV-Keeper kam nicht mehr dran. Und Schlusspfiff.

Fazit … Es gibt noch ein NSF-Team in der nächsten Pokalrunde. Die Erste, Dritte und Vierte sind draußen. Nur die Zweete hält noch die Fahne hoch und dass noch unverdient. Gegen die ambitionierten Mariendorfer hielt man gut dagegen und hatte nach dem Rückstand genug Biss auszugleichen und am Ende auch noch den Sieg klarzumachen. Eine tüchtige Leistung zieht manchmal auch das Glück an. Diesmal waren die Zweete der Sportfreunde der Adressat!                      MiMu

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