Pokalspiel, 3.Runde – Do., 09.11.2017, 18:30 Uhr, Wutzky
NSF Gropiusstadt II – TSV Mariendorf 1897 (0:0) 2:1

NSF II erarbeitet sich die nächste Runde

In einer ausgeglichenen Partie wogte das Spiel zwischen den Strafräumen hin und her. Die großen Chancen erarbeiteten sich die Teams in der ersten Halbzeit eher nicht. Eine Ausnahme, vielleicht ein gescheitertes Mariendorfer Solo, dass am NSF-Goalie abprallte.

In der zweiten Halbzeit zunächst das gleiche Bild. Erst in der 41. Minuten gelang einem Mariendorfer per Drehschuss gegen den NSF-Innenpfosten die 0:1-Führung. Auch ein 0:2 lag im Bereich des Möglichen, doch auch hier hatte der NSF-Goalie eine Idee gegen den allein auf ihn zukommenden TSV-Stürmer. Für die Sportfreunde hob Echse Kleinert, allein vor dem Tor, den Ball über die Hütte. Minuten danach machte er das perfekt. Von Micha Michels angeflankt lies den Ball direkt auf Micha Andersen abtropfen, welcher mit dem 1:1-Ausgleich (48.Min.) keine Mühe hatte. Ein Tor der drei Micha´s!!! Nach weiterhin verteiltem Spiel hatten die Sportfreunde dann die Sportfreunde per Konter dann doch noch das letzte Wort. Echse Kleinert lief allein auf den TSV-Keeper zu, schoss und scheitert zunächst. Denn der Ball prallte Micha Andersen vor die Füße und er lupfte ihn über das ganze Geschehen zum endscheidenden 2:1 (59.Min.) ins Mariendorfer Tor. Der noch nachsetzende gute TSV-Keeper kam nicht mehr dran. Und Schlusspfiff.

Fazit … Es gibt noch ein NSF-Team in der nächsten Pokalrunde. Die Erste, Dritte und Vierte sind draußen. Nur die Zweete hält noch die Fahne hoch und dass noch unverdient. Gegen die ambitionierten Mariendorfer hielt man gut dagegen und hatte nach dem Rückstand genug Biss auszugleichen und am Ende auch noch den Sieg klarzumachen. Eine tüchtige Leistung zieht manchmal auch das Glück an. Diesmal waren die Zweete der Sportfreunde der Adressat!                      MiMu

Pokalspiel, 3.Runde – Mo., 06.11.2017, 19:30 Uhr, Fennpfuhl, Stadion Wartenberg
Wartenberger SV – NSF Gropiusstadt (2:1) 3:2

NSF beendet seine Pokalsaison

Nach ihrem gewonnen Punktspiel vor heimischer Kulisse erwartete die Sportfreunde ein anderes Wartenberg an deren Heimspielstätte. Der WSV zeigte sich kompromisslos in der Abwehr und mutig in der Offensive. Die Neuköllner Gäste dagegen wirkten zu Beginn doch etwas selbstgefällig und vertrauten auf ihr vorhandenes spielerisches Vermögen. Das war dann doch etwas zu körperlos. Und der ob der sinkenden Temperaturen zunehmend glatter werdende Kunstrasen und damit auch der Ball, bereiteten den Gästen von Beginn an Probleme. So bekamen die Wartenberger im Getümmel vor der NSF-Hütte auch ihre erste Chance in welcher der NSF-Goalie das Spielgerät erst im Nachfassen fixieren konnte. Eine vergleichbare Gelegenheit ergab sich auch den Neuköllnern auf der anderen Seite. Ihr Goalgetter Fröhlich konnte sie im Nachstochern ebenfalls nicht nutzen. Im Konterspiel bissige Wartenberger, brachten einen der Ihren völlig frei in den Raum vor das Neuköllner Tor und es schon stand 1:0 für die Gastgeber. Den folgenden Bemühungen der Sportfreunde um den Ausgleich fehlte die nötige Ernsthaftigkeit. Die nächste Chance für den WSV brachte auch schon das 2:0. Ihr Stürmer überwand den NSF-Goalie mit einem geschickten Lupfer aus kurzer Entfernung. Und wieder hatte die NSF-Abwehr den Torschützen entwischen lassen. Die enttäuschten Sportfreunde ließen sich aber doch nicht ganz hängen, mühten sich im den Anschlusstreffer und hatten kurz vor der Halbzeit tatsächlich Erfolg. Ihr Laufwunder Micha Michels kam plötzlich in Schussposition und traf den Ball gleichermaßen seltsam wie auch erfolgreich. Die Pille flog im hohen Bogen über den WSV-Keeper zum 2:1-Anschlusstreffer in die lange Torecke. Dann kam auch schon der Halbzeitpfiff.

Mit dem Wiederanpfiff drückten die Sportfreunde auf den Ausgleich. Der WSV wehrte sich mit Mann und Maus. Aber alles half nicht. Die Riesenchance zum Ausgleich erarbeiteten sich die Neuköllner durch Micha Andersen, dessen Schuss vom WSV-Keeper noch soeben gegen den Pfosten gelenkt wurde, vom dem der Ball aber Richtung Tormitte vor die Füße des NSF-Goalgetters Ralle Fröhlich rollte. Der folgende Gewaltschuss auf das leere Torlandete im Wartenberger Nachthimmel. Unfassbar. Aber alle Sportfreunde standen dem unglücklichen Ralle bei und versuchten es weiter das Spiel zu drehen. Und ein Freistoß vor dem WSV-Strafraum half. Micha Michels hatte mehrere Optionen zum Abspiel. schob den Ball zu Didi Kosmala, der ihn trocken zum 2:2 in die lange WSV-Torecke drosch. Die Sportfreunde wollten nun die Entscheidung und liefen in Wartenberger Konter. Einer wurde per Foulspiel vor dem Neuköllner Strafraum unterbunden. Den folgenden Freistoß konnte der NSF-Goalie noch so eben um den Pfosten lenken und auch einen allein auf ihn zu laufenden WSV´er stoppen. Gegen eine dritte WSV-Chance war er dann doch machtlos. Ein Schuss aus der Drehung, auch noch durch einen bis dahin ziemlich unglücklich agierenden WSV-Stürmer und trotz NSF-Gegenspielers, fand seinen Weg in die lange Neuköllner Torecke. Das Neuköllner Aus. Denn in der kurzen Zeit die noch war hatte NSF keine Antworten mehr und unterlag.

Fazit …Fassungslose Sportfreunde mussten ihr Pokalaus zur Kenntnis nehmen. Mit einer ersten emotionsarmen Halbzeit legten die Neuköllner den Grundstein zum Ausscheiden. In der zweiten Halbzeit zeigte NSF dann mehr Biss, vergab einen Riesen, gab nicht auf, glich aus und rannte ins Verderben. Auch zwei Warnschüsse (Konter) der fleißigen Wartenberger hielten die Sportfreunde nicht von ihrem die Abwehr öffnenden Sturmlauf ab. Das rächte sich.

Jetzt geht es um Punkte weiter. Die Sportfreunde müssen zur kriesengeschüttelten Hertha BSC II. Nach 5 Niederlagen und einem krachenden Pokalaus scheint die Zweite der Hertha langsam wieder in die Spur zu finden. Man schlug Inter (3:1) und sogar auch den amtierenden Meister BW90 (1:0). Und auch wenn Hertha II momentan das Tabellenende ziert, die NSF-Bilanz gegen diese zweite Mannschaft Herthas ist negativ! Das müssen sich die Sportfreunde mal anhören. 5:10 Tore, 3 Niederlagen, 1 Remis und nur 1 Sieg. Das soll doch so nicht bleiben. Und die Erste Herthas wird sicher interessiert am Spielfeldrand stehen. Die Sportfreunde müssen hier mal Farbe bekennen!                MiMu

8.Spieltag – Do., 02.11.2017, 18:30 Uhr, Wutzky
NSF Gropiusstadt – SC Staaken ( 1:0 ) 3:0

NSF siegt mit überzeugendem Auftritt

Gegen die in der Vergangenheit regelmäßig unangenehm zu spielenden Staakener Gäste galt es diesmal für die Sportfreunde die Konzentration möglichst durchgehend aufrecht zu erhalten. Und dies gelang vorzüglich. Wie fast immer übernahmen die Neuköllner Gastgeber die Regie und der SCS vertraute aus seiner sicheren Abwehr auf ein flottes Konterspiel. An diesem Abend beherzigten die Sportfreunde die Forderung ihres spielenden Übungsleiters Billy Mittelstädt, nach Ballverlust sofort hinter die gegnerischen Spieler zu kommen in besonderem Maße. So kam es zu keinen substanziellen Chancen der Gäste in der ersten Halbzeit. Dagegen erarbeiteten sich die Sportfreunde sehr viel Ballbesitz und etliche Chancen zum Abschluss und einer frühen 1:0-Führung (8.Min.). Eine Freistoßablage für die Sportfreunde, direkt vor dem Staakener Strafraum, auf Goalgetter Ralle Fröhlich und dieser fand die Lücke in der löchrigen Gästemauer. Der SCS-Keeper hatte keine Chance, unhaltbar. Die Gäste hielten in der Folge, dank ihrer personell hochwertigen Auffrischung, insgesamt gut dagegen, ohne allerdings eigene Gefahr für das Neuköllner Tor ausüben zu können. In der restlichen ersten Spielhälfte behielten die Gastgeber selbst zwar alles im Griff, jedoch weitere hochkarätige Chancen kreierten sie nicht.

Das gelang den Sportfreunden erst nach den Pausengetränken. Schon bald nach dem Wiederanpfiff wurde Micha Andersen im Staakener Strafraum unsanft von den Beinen geholt und dem Spieleiter blieb nichts weiter übrig als auf den Punkt zu zeigen. Was für die Sportfreunde und Neutrale Beobachter unverhandelbar eindeutig war, wurde von der Staakenern vehement bestritten. Da Sportfreund Fröhlich den anschließenden Strafstoß deutlich neben das Tor setzte, beruhigte sich die Staakener Volksseele postwendend. Mitte der zweiten Halbzeit senkten sich die Köpfe der Gäste allerdings als sie das Spielgerät im Vorwärtsgang verloren und Goalgetter Fröhlich in den Assistenzmodus umschaltete und seinen Käpt´n Vogel in Position brachte. Dessen Schuss zum 2:0 (46.Min.) in die lange Staakener Torecke brachte quasi schon eine Art Vorentscheidung für die Gastgeber. Denn den Staakener Bemühungen fehlte allesamt die nötige Genauigkeit und Entschlossenheit ob der Neuköllner Abwehrstärke. Und ihr Spiel wurde frustrationsbedingt etwas körperbetonter und Schiedsrichterentscheidungen gegen sie mündeten in gerne auch mal in Protestkundgebungen. Es half alles nicht, die Sportfreunde legten weiter nach und wiederum Käpt´n Vogel erzielte im Doppelpass mit Tommy Knuthe den 3:0-Endstand (56.Min.). Dass der Mann mit der C-Binde anschließend aussichtsreich stehend nur die Latte traf, bewahrte die Gäste vor einer noch höheren Niederlage.

Fazit … Die Sportfreunde zeigten eine sehr vorzeigbare Leistung. In allen Mannschaftsteilen war durchgehend die nötige Spannung zu spüren, dass der SCS letztlich Chancenlos blieb. So schoben sich die Sportfreunde nicht unverdient an diesem Spieltag an die Tabellenspitze, da die geschätzte Gegnerschaft patzte.

Als Nächstes steht eine Pokalwoche bevor. Die Sportfreunde müssen nach Wartenberg. Immer eine schwierige Aufgabe. Letzte Saison unterlagen die NSF´ler dort um Punkte und zeigten eine unerklärlich schwache Leistung. Diese Saison konnte man den WSV daheim schon 3:1 besiegen, musste aber auch erst einmal einem Rückstand hinterher rennen. Es bleibt letztlich alles beim Alten. Ohne Fleiß und Konzentration wird es in Wartenberg nichts zu ernten geben.                       MiMu

7.Spieltag – Mo., 25.10.2017, 20:00 Uhr, Fritsche
FC Brandenburg 03 – NSF Gropiusstadt ( 0:0 ) 1:2

NSF vermeidet eine Blamage

 

Ein Spiel beim Tabellenelften, mit einem Torverhältnis von 0:16 Toren aus den letzten drei Spielen. Dieses Wissen war offenbar Gift für die Sportfreunde. Die Brandenburger, zur Zeit von großen Personalsorgen geplagt, stellten sich hinten rein und verteidigten ihr Tor mit Klauen und Zähnen. NSF versuchte mit schnellem Spiel, viel Laufarbeit und Ballbesitz die Gastgeber unter Druck zu setzen. Mehr als zwei Pfosten-Schüsse von Ralle Fröhlich und Tommy Knuthe kamen allerdings nicht raus für die Neuköllner. Im Gegenteil, Brandenburg schickte sich an in dem wohl einzigen Konterversuch der ersten Halbzeit in Führung zu gehen. Aber den Schuss aus kurzer Entfernung konnte der NSF-Goalie noch so eben gegen den Pfosten lenken. Bis zur Pause gelang den Sportfreunden nichts Nennenswertes mehr.

Dann aber sollte der Bock endlich umgestoßen werden und dies gelang Goalgetter Ralle Fröhlich, mit dem Rücken zum Tor, einer Körpertäuschung, ner schnellen Drehung und einem strammen Schuss durch die Beine des B03-Keepers zur 0:1-Führung (34.Min.), aus kurzer Entfernung. Sofort nachsetzende Sportfreunde erarbeiteten sich auch ein zweites Tor durch Jenne Krüger. Im Gewühl konnte der B03-Schussmann einen Ball nicht festhalten und die frei liegende Kugel ins Tor bugsiert. Aus nicht nachvollziehbaren Gründen sah der Schiri eine Behinderung des Keepers und aberkannte das Neuköllner Tor. Und damit nicht genug, wurde Sportfreund Andersen im Brandenburger Strafraum unsauber von den Beinen geholt. Allendhalben gut zu sehen und zu hören. Doch der Schiedsrichter schien an diesem Abend ein Herz für die Brandenburger Gastgeber entdeckt zu haben und redete sich selbst eine Schwalbe des Stürmers ein. Nach einer Schaltsekunde der Verblüffung hagelte es nun heftige Neuköllner Kritik an dem Spielleiter. Der nun folgende Unmut führte wohl zu einer großen Unkonzentriertheit in der Abwehr. Einen ihrer wenigen schnell vorgetragenen Konter nutzte nunmehr B03 überraschend zum1:1-Ausgleichstreffer (42.Min.). Ziemlich frei vor dem Neuköllner Tor durfte der Gastgeber-Stürmer aus kurzer Entfernung problemlos einnetzen. Und es hätte für die Gäste noch schlimmer kommen können. Ein weiterer Konter spülte den Torschützen ein zweites völlig frei vor den heraus stürzenden NSF-Goalie. Doch dieser machte sich groß genug vor dem Stürmer und wurde angeschossen. Hier die Brandenburger Führung und man weis nicht, ob die Sportfreunde damit zu recht gekommen wären. Dem nun folgenden wütenden NSF-Sturmlauf fehlte dann die nötige Raffinesse um die B03-Abwehr vor größere Probleme zu stellen. Und die ablaufende Zeit schien sich auch noch gegen die Sportfreunde zu wenden. Da aber kam Neuköllns Lebensversicherung Ralle Fröhlich doch noch mal an den Ball und drosch ihn aus kurzer Entfernung , nach einem abgeprallten Knuth-Schuss, per Seitfallheber über den B03-Keeper hinweg zum 1:2-Endstand (58.Min.) in die B03-Maschen. Den letzten Rest des Spiels beschäftigten sich die Sportfreunde nur noch mit der letztlich erfolgreichen Verwaltung der Führung.

Fazit … An diesem Abend zeigten die Sportfreunde nicht, dass sie mit um die Meisterschaft spielen wollen. Ein personell gerupfter Gegner wurde zwar beherrscht aber zwischendurch immer mal zu brisanten Kontern eingeladen die den Neuköllner das Genickt hätten brechen können. Kein Neuköllner Ruhmesblatt. Aber Hauptsache gewonnen, trainieren, nach vorne schauen und es wieder konzentrierter bzw. besser machen.

Nun kommt Staaken an die Wutzkyritze. Derzeit auf Platz 7 (10 Punkte) liegend, mit einem ausgeglichenen Torverhältnis (15:15 Tore), haben sie nach holprigem Saisonbeginn nunmehr in die Spur gefunden. Von den letzten vier Spielen gewannen sie drei (GWN 5:4, LBC 2:1, Hertha II 4:0). Nur dem Favoriten Hertha I mussten sie sich mit 0:2 beugen. Da sich die Sportfreunde fast schon traditionell schwer mit den Staakenern taten, dürfte diese Begegnung einen sehr harte Nuss für NSF werden.                       MiMu

6.Spieltag – Fr., 20.10.2017, 19:00 Uhr, Tuchollas Käthe
SSV Köpenick Oberspree – NSF Gropiusstadt ( 1:0 ) 2:1

NSF verschläft die erste Halbzeit und verliert erstmals

Vor dem Spiel waren die Sportfreunde hoch konzentriert. Auf dem Platz sah das nicht mehr ganz so aus. Ein ruhiger Spielaufbau wurde immer wieder, durch das aggressive Pressing der Köpenicker, gestört und es kam zu manchen Neuköllner Abspielfehlern. Obwohl beide Abwehrreihen das Spiel überwiegend zwischen die Strafräume drängten, kamen die Gastgeber zu den ersten guten Chancen. Aus kurzer Entfernung lies sich der NSF-Goalie jedoch zweimal nicht überwinden. Auf der Gegenseite verzog Jenne Krüger aus schrägem Winkel nur knapp. Dann verletzte sich der NSF-Abwehrchef Kauschi Kauschmann und die Gastgeber belohnten ihr insgesamt leidenschaftlicheren Auftritt Mitte der ersten Halbzeit mit der 1:0-Führung (13.Min.). Ein strammer flacher Schuss, praktisch durch seinen Neuköllner Gegenspieler hindurch und aus 10 Metern Entfernung, fand seinen Weg in die lange Torecke direkt neben dem Pfosten. Mit dieser Führung im Rücken verlegten sich die Gastgeber aus einer sicheren Deckung auf ein gepflegtes Konterspiel. Einer davon hätte sich auch noch im Neuköllner Dreiangel verfangen können, doch der NSF-Goalie konnte dies mit großer Mühe noch so gerade verhindern. Die Sportfreunde hingegen bemühten sich um den Ausgleich. Aber die Mühe reicht zumeist nicht aus, wenn nicht wenigstens auch der Durchsetzungswille zu sehen ist. Und so verteidigten beide Vertretungen ihre Torgehäuse erfolgreich bis zum Pausenpfiff.

Nach ein paar passenden Kabinenworten versuchten die Sportfreunde etwas druckvoller das Ausgleichstor zu erzielen. Einen ersten heftigeren Eindruck der Köpenicker Abwehrarbeit bekam Sportsfreund Güldüm in deren Strafraum zu spüren. Schön abgeräumt ging er zu Boden, ohne dass der Schiri dies als Foul anerkannte. Aber der gute Sedat bedankte sich kurz darauf auf seine Weise. Ein erneutes Getümmel vor dem Tor der Gastgeber nutzte er zu seinem abgefälschten 1:1-Ausgleich (32.Min.). NSF hatte nun Blut geleckt und agierte noch offensiver. Bevor die Gäste jedoch weitere Akzente setzen konnten, funkten die Gastgeber per Konter nochmal so richtig dazwischen. Über deren linke Außenbahn konnte sich ein Köpenicker durchsetzen und schoss quer durch den Neuköllner Strafraum. Am langen Posten stand völlig ungedeckt einer der Seinen und lies den Ball mühelos zur 2:1-Führung (39.Min.) ins Tor der Gäste abtropfen. Die Sportfreunde schüttelten sich nur kurz und die erneute Jagt auf den Ausgleich begann. Und wiederum Sportfreund Güldüm hatte die Chance zum 2:2, scheiterte aber am gut über die Latte lenkenden SSV-Keeper. Auch die Gastgeber kamen zu einem Riesen, den allerdings ein erneut völlig frei vor der NSF-Hütte auftauchender Köpenicker dem Gäste-Goalie aus Nahdistanz auf den Pelz brannte. Und weiter ging die Neuköllner Aufholjagt. Doch auch ein harter Distanzschuss, schon wieder vom Neuköllner Kanonier des Abends Sedat fand nicht sein krönendes Ziel. Allerdings hatte daran auch ein maßgeblich in die Schussbahn gehaltener Köpenicker Verteidigungsarm seinen Anteil. Wütende NSF-Strafstoßforderungen interessierten den Schiedsrichter nicht. Ein Handspiel hatte er nicht erkannt und mit einem talentierten Zeitspiel verwalteten die Gastgeber ihre knappe Führung bis ins Ziel.

Fazit … Die Neuköllner Sportfreunde gingen zwar mit einem gehörigen Kabinengebrüll aus der Umkleide aufs Spielfeld. In der ersten Halbzeit ließen sie allerdings nicht die Taten folgen, welche sie sich leidenschaftlich vorgenommen hatten. Mehr Entschlossenheit zeigten dagegen die Köpenicker Gastgeber und gingen verdient in Führung. In der zweiten Halbzeit war es dann ein mehr als ausgeglichenes Spiel der Sportfreunde. Auch der erneute Rückstand nach dem schnell erzielten Ausgleich stoppt sie nicht. Für die zunehmende Feldüberlegenheit vergaßen sich die Sportfreunde allerdings zu belohnen. Zwei Strafstöße hätte es für sie geben können, gab es aber nicht. Nun ernteten sie ihre erste Niederlage. Wir schreiben aber erst den sechsten Spieltag und die Meisterschaft ist noch lang. NSF wird den Köpenickern dicht auf den Fersen bleiben.

Als Nächstes steht zwei Tage später das Auswärtsspiel bei Brandenburg 03 an. Die Nulldreier starteten als Aufsteiger verheißungsvoll in die Verbandsliga mit zwei Siegen, um dann drei Niederlagen folgen zu lassen. Platz 11 ist der Stand der Dinge bei einem miserablen Torverhältnis. Aber Achtung, die angeschlagenen Brandenburger sind mit Vorsicht zu genießen. In Neukölln erinnert man sich noch gut an die harte Brandenburger Nuss, die sich im Pokalwettbewerb nur schwer herausschubsen lies.                     MiMu

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