24.Spieltag – Mo., 11.06.2018, 18:30 Uhr, Paul Zobel
VfB Einheit zu Pankow – NSF Gropiusstadt ( 2:0 ) 3:1

NSF verliert und sehnt das Saisonende herbei

Auf dem zweiten Naturrasen der Verbandsliga, neben dem Neuköllner Silberstein-Teppich, hatten die Sportfreunde in diesem sonnigen Abendspiel die größeren Spielanteile. Aber wie sooft in dieser Rückrunde belohnten sich die Neuköllner nicht. Im Gegenteil. Die Gastgeber gingen nach einem zunächst vom NSF-Goalie abgewehrten Schuss und dem anschließenden unglücklichen Abpraller durch einen NSF-Abwehrrecken ins Neuköllner Netz mit 1:0 in Führung. Nach einer vom NSF-Keeper unterlaufenen Ecke baute ein ansonsten völlig ungedeckter Pankower Führung per Kopfball auf 2:0 aus. Nachdem die Sportfreunde sich kurz geschüttelt hatten, berannten sie weiterhin die Pankower Hütte. Allerdings weiterhin ohne Erfolg. Selbst einen Strafstoß setzte Sportfreund Sedat mit Schmackes gegen den Pfosten. Das Pankower 3:0 konnte der NSF-Goalie kurz vor der Pause dann wenigstens noch verhindern und den Ball aus kurzer Entfernung gegen den Pfosten lenken.

In der zweiten Halbzeit wollten die Sportfreunde das Spiel nun endlich drehen und drückten auf den Anschlusstreffer. Der gelang nach einer Michels-Flanke Sportfreund Ferrit per Kopfball zum 2:1. Die nunmehr noch offensiver agierenden Gäste wurden alsbald erneut durch einen Pankower Konter zum 3:1 bestraft. Unbeirrt versuchten die Männer von der Silbersteinritze die Niederlage abzuwenden. Aber selbst beste Einschussgelegenheiten ließen sie liegen. Entweder war der VfB-Pfosten im Wege oder selbst mit einem zweiten Neunmeter scheiterte diesmal Sportfreund Balitzki am gut spekulierenden VfB-Keeper. Am Ende hätten die folgenden Pankower Konter NSF weiter ins Verderben reißen können, scheiterten an sich selbst oder dem aufmerksamen NSF-Goalie.

Fazit … Mit einem traurigen Abschluss zum Ende der Saison verabschiedeten sich die Sportfreunde . Mal wieder mit großem Aufwand das Spiel gemacht aber leider nur mit übersichtlichem Ertrag. Vorne wurden trotz bester Gelegenheiten einfach zu wenig Tore gemacht. Auch zwei Strafstöße halfen nicht weiter. Und hinten mit ungenauer Deckungsarbeit und individuellen Fehlern den Gegner zum Tore-Schießen bzw. Köpfen eingeladen. Wieder mal ein Spiegelbild der Rückrunde.

Nun folgt die Sommerpause, eine Fussball-WM vor der Glotze, Urlaubsfreuden, sprich eine Zeit um den Kopf wieder frei zu bekommen für eine erfolgreichere neue Saison.                 MiMu

23.Spieltag – Do., 07.06.2018, 18:30 Uhr, Silberstein
NSF Gropiusstadt – Lichtenrader BC 25 ( 1:0 ) 2:1

NSF siegt wieder

Eine perfekt vorbereitete Kabine, Trikots auf Bügeln, musikalische Beschallung vom Feinsten, ein frisch gewässerter Rasenplatz, kurz geschnitten, eben, sauber gekreidet. Sprich, Mann des Tages war schon vor dem Spiel die gute Seele des Vereins Meister Yoda äh „Heini“! Das Spiel selbst entwickelte sich zumeist in eine Richtung. Tief stehende Lichtenrader waren vorwiegend mit der Verteidigung ihres Tores beschäftigt. NSF erspielte sich reichlich Torchancen aber lediglich Sportfreund Sedat zeigt sich mit seiner Schusstechnik erfolgreich. Mit einem trockenen Hammer aus 20 Meter versenkte er die Kugel zur Neuköllner 1:0-Führung (14.Min.) in die Lichtenrader Maschen, unhaltbar!. Der Rest jener ersten Hälfte ist schnell erzählt. LBC kam zu keinen nennenswerten Chancen und NSF vergab weiter fleißig Chancen.

In Halbzeit zwei kam LBC nunmehr motivierter aus der Kabine und hatte gleich Erfolg. Die tiefstehende Sonne blendete Truppenteile der Neuköllner Abwehr bei einem hohen Zuspiel und sorgte für einen dadurch völlig frei vor dem Tor der Gastgeber auftauchenden Lichtenrader Stürmer. Der lies sich beim 1:1-Ausgleich nicht zweimal bitten (34.Min.). Die Sportfreunde spielten weiter offensiv und versuchten sich an der erneuten Führung trafen aber die Lichtenrader Hütte einfach nicht. Erst eine sehenswerte Kombination zwischen den Sportfreunden Sedat, Balli und MiMi Michels vollendete letzterer zum 2:1-Siegtreffer (48.Min.). Aber eine Chance zum Ausgleich hatten die Gäste dann doch noch. Ausgerechnet Ex-Sportfreund Bello tauchte nochmal völlig allein gelassen vor dem Tor der Gastgeber auf, konnte aber den NSF-Goalie letztlich doch nicht überwinden. Es hätte den Spielverlauf aber auch so was von auf den Kopf gestellt. Nach 12 weiteren Minuten Neuköllner Überlegenheit pfiff der angenehm unauffällige Schiedsrichter ab und das letzte Heimspiel der Saison war erfolgreich absolviert.

Fazit … Das Spiel war ein Spiegelbild der Saison. Torchancen satt aber leider nur ein übersichtlicher Ertrag. Am Ende ein noch wenig im Glück ob einer LBC-Großchance. Man darf gar nicht daran decken was in dieser Saison möglich gewesen wäre, wenn vielleicht 30% der NSF-Riesen verwertet worden wären.

Nun noch das letzte Spiel in Pankow. Für die Tabelle uninteressant aber um die Ehre und einen erfolgreichen Saisonabschluss wird es für die beiden einzigen Natur-Rasen-Teams der Verbandsliga gehen. Gründe genug für einen schönen Ausflug zum Wochenende nach Berlin-Pankow.                   MiMu

22.Spieltag – Di., 29.05.2018, 19:30 Uhr, Nordufer
Hertha BSC – NSF Gropiusstadt ( 2:1 ) 4:1

NSF hält nach gutem Start nicht durch

Über 30 Grad Celsius, gewässerter Kunstrasen und die Hertha unter dem Druck durch einen Pflichtsieg am Tabellenführer dran bleiben zu wollen. So konnten die Sportfreunde frei aufspielen, was ihnen zunächst auch ganz gut gelang. Die Gastgeber mühten sich um die Spieldominanz und wirkten dabei ziemlich fahrig. NSF lies den Ball dagegen gut laufen und zeigte das durchdachtere Spiel. Und als Abwehrchef Kauschi sich ein Herz fasste und nach vorne durchtankte, gingen die Sportfreunde auch schon mit 1:0 in Führung (11.Min.). Er hatte sich trotz heftiger Gegenwehr durchgesetzt und sein Schuss schlug in die kurze Ecke der verdutzten Blauweißen ein. Nun war die Hertha gefragt aber scheiterte zunächst mehrfach an einer vielbeinigen NSF-Abwehr. In der 24. Minuten war es dann aber doch soweit. Ein Blauweißer setzte sich trotz harter Neuköllner Gegenwehr über links durch und schoss ihn unhaltbar zum 1:1-Ausgleich (24.Min.) in die lange Torecke der Gäste. Damit aber nicht genug. Fast mit dem Halbzeitpfiff erreichte ein gestochener Pass vor das Neuköllner Tor einen ungenügend gedeckten Herthaner vor der NSF-Kiste und dieser spitzelte den Ball zur 2:1-Halzeitführung (29.Min.) in die Maschen der Rotweißen. Wieder einmal konsternierte Sportfreunde suchten ihre Kabine auf um noch einmal neue Hoffnung zu schöpfen.

In Halbzeit 2 begannen die Neuköllner erneut spielerisch ansprechend. Leider ließen sie das erforderliche Durchsetzungsvermögen vor dem Tor der Gastgeber vermissen. Herthas Keeper hatte wenig Beschäftigung. Seine Abwehrkollegen blieben aufmerksam. Egal was die Sportfreunde auch versuchten, die Schussversuche vielen dürftig aus. Vor dem Neuköllner Tor war dagegen mehr Betrieb. Schnell geführte Konter der Blauweißen waren fast immer gefährlich. Der NSF-Goalie konnte sich über mangelnde Beschäftigung nicht beklagen. Bei einem platzierten Kopfball zum 3:1 (46.Min.) gegen seine Laufrichtung in die lange Torecke chancenlos und in der Schlussminute wieder allein gelassen und zum 4:1-Endstand. So endete das Spiel mit klarem Ergebnis.

Fazit … Einer ansprechenden zwanzigminütigen Anfangsphase folgte ein ernüchternde restliche Spielzeit für die Sportfreunde. Vor dem gegnerischen Tor mit einer Ausnahme erfolglos bzw. kein Schussglück oder auch sonst alles Entscheidungen die man nachher nicht feiern kann. Hinten leider ein paarmal einen Schritt zu spät und zack, wieder reichlich Gegentore. Es ist derzeit zum Heulen.

Jetzt nur noch zwei Punktspiele bis zum Saisonende. Als nächstes reisen die Ballsportler aus Lichtenrade an die Silbersteinritze. LBC liegt auf Platz 4, NSF auf Rang 3. NSF verlor die letzten drei Spiele und stieg damit aus dem Meisterschaftsrennen aus. LBC verlor die letzten fünf Spiele nicht und gewann davon vier Begegnungen. Tendenziell sind die Lichtenrader durchaus vertraut mit dem erfolgreichen Torschuss. Ob das für dieses Spiel ausschlaggeben sein wird? Wir werden es sehen.                  MiMu

21.Spieltag – Mo., 07.05.2018, 19:30 Uhr, Fennpfuhlweg
Wartenberger SV – NSF Gropiusstadt ( 1:0 ) 4:1

NSF taumelt dem Saisonende entgegen

In Wartenberg gibt es für die Sportfreunde nichts zu holen. Ganz viel Ballbesitz aber auch ganz wenig Ertrag. Schon in der ersten Halbzeit bespielten die Sportfreunde überwiegen den Strafraum der Gastgeber. Zündende Ideen, gefährliche Anschlüsse, Fehlanzeige. Die Wartenberger dagegen ließen alles auf sich zukommen, verteidigten konsequent und konterten zuweilen gefährlich. Dabei vergaben sie noch einige gute Chancen. Kurz vor der Halbzeit traf einer der ihren dann doch noch, allein vor dem Neuköllner Tor stehend, zum 1:0 (25.Min.) unter Nutzung des Innenpfostens in die lange Torecke.

Die Halbzeitpause sollte den verletzungsgeplagten Sportfreunden neuen Schwung verleihen. Danach sah es zunächst auch aus. Käpt´n Vogel traf erst den Posten, dann gelang ihm der 1:1-Ausgleich (42.Min.). Eine Freistoßablage von Micha M. drosch er auf das WSV-Tor und der Ball wurde unhaltbar abgefälscht. Aber sehr lange konnten sich die Sportfreunde nicht an dem Ausgleich oder daraus entstehendem Angriffsschwung erfreuen. Das suboptimale Abwehrverhalten nach Ballverlusten in der Vorwärtsbewegung wurde den Sportfreunden noch dreimal zum Verhängnis. Zu brav, zu lieb, zu nett gegenüber den Gegenspielern. Während die Sportfreunde beinahe wöchentlich neue verletzungsbedingte Ausfälle zu verkraften haben und so manches mal Schiedsrichter einige Überhärten gegen das eigene Sturmpersonal einfach laufen lassen. Die gegnerischen Stürmer durften in den letzten 10 Minuten bzw. in unterschiedlichen Situationen, unter Einhaltung aller denkbaren Menschenrechte, ziemlich unbehindert die 2:1-Führung des WSV (50.Min.) verwirklichen, den 3:1-Ausbau (52.Min.) gestalten und den 4:1-Endstand (60.Min.) vollenden.

Fazit … Völlig desillusioniert schlichen die Sportfreunde vom Platz und still war es auch in der Kabine. Was passiert gerade mit dem Herbstmeister???

Nach den Himmelfahrts- und Pfingstwochen dürfen die Sportfreunde zur Ersten der großen Hertha reisen. Die Hertha ist Zweiter und wie die Sportfreunde (Dritter) wohl kaum noch in der Lage Meister zu werden, weshalb es wohl ein reines Prestige-Duell werden könnte. Aber die Hertha wird es den Sportfreunden sicherlich zeigen wollen, wie ärgerlich ihre Hinspiel-Niederlage empfunden wurde.                            MiMu

20.Spieltag – Do., 03.05.2018, 18:30 Uhr, Silberstein
NSF Gropiusstadt – SSV Köpenick Oberspree ( 1:2 ) 1:5

NSF wird klar geschlagen

Die Rahmenbedingungen waren perfekt. Die Sonne schien, der Rasen war gewässert, eine ansehnliche Zuschauerkulisse säumte den Spielfeldrand, in der Kabine war alles aufs Beste gerichtet, das NSF-Team war fokussiert und zu motivierenden Klängen gab es eine spezifizierte Kabinenansprache. Trotzdem gelang den Gastgebern leider nur ein unkonzentrierter Start. Die Köpenicker spielten sich schon zu Beginn vor das Tor der Sportfreunde und im Gewühl stocherte einer der Gäste den Ball an allen Neuköllnern vorbei zum 0:1 (3.Min.) in deren Maschen. Allerdings schon im Gegenzug gelang den Sportfreunden der Ausgleich. Fränki M. bekam eine vergleichbare Situation vor dem SSV-Kasten und lies sich bei seinem 1:1 (4.Min.) nicht lange bitten. Von nun an bemühten sich die Sportfreunde um Torchancen, spielten bis zum gegnerischen Strafraum manierlich allerdings ohne Durchschlagskraft. Die Köpenicker dagegen konterten geschickt und hatten schon einige Chancen um erneut in Führung zu gehen. Dies gelang ihnen dann tatsächlich kurz vor der Pause mit dem 1:2 (29.Min.), durch einen verdeckten Distanzschuss.

Geknickt gingen die Sportfreunde im Anschluss zur Pausenansprache. Noch war nichts verloren. Mit dieser Einstellung ging es bald darauf wieder aufs Feld. Die Aufholjagt begann für die Gastgeber jedoch suboptimal. Ein Köpenicker Konter zum 1:3 (35.Min.) erschwerte die Neuköllner Aufholjagt erheblich. Und das merkte man den Sportfreunden zunehmend an. Denn die sich zurückziehenden Gäste standen stabil in der Abwehr und ließen keine Chancen mehr zu. In weiteren Kontern der Köpenicker, hätten sie bereits einige Male weiter erhöhen können, netzten aber erst in der Endphase zweimal ein. Dem 1:4 (55.Min.) und 1:5 (59.Min.) hatten die Sportfreunde nichts mehr entgegen zu setzen.

Fazit … Motiviert gingen die Sportfreunde in die Partie, glichen einen frühen Rückstand schnell aus aber waren letztlich der Köpenicker Qualität und Kaltblütigkeit vor dem Neuköllner Tor nicht gewachsen.

Jetzt dürfen die Sportfreunde nach Wartenberg reisen. Dort wo NSF schon in der dritten Pokalrunde überraschend ausgeschieden war. Der WSV steckt noch mitten im Abstiegskampf verlor viermal bei lediglich einem Sieg gegen BW90 (4:1). Aufgrund einer sich zuletzt ständig füllende Verletztenliste, werden sich die Sportfreunde sicher auf einen heißen Tanz gefasst machen können.                      MiMu

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