Pokalspiel, 2.Runde – Fr., 12.10.2018, 20:00 Uhr, Hubertus
Berliner SC – NSF Gropiusstadt II (0:1) 1:2

NSF II zeigt eine geschlossene Mannschaftsleistung

Der Abend begann schon mal kurios als der NSF-Übungsleiter Mittelstädt mitten in seiner Kabinenansprache stimmgewaltig vom in den Raum hineinplatzenden Schiri unterbrochen wurde. Nach einem in der Folge interessanten Informationsaustausch des NSF-Coachs mit dem Schiri über grundsätzliche Fragen zum Thema Höflichkeit im persönlichen Umgang miteinander und im Besonderen in Spielerkabinen überhaupt, konnte die NSF-Kabinenansprache zu ende gebracht werden. Gespielt wurde aber auch noch. Gegen eine der führenden Landesliga-Mannschaften waren die zusammengewürfelten Sportfreunde der Zweeten Ü50 von Beginn an der Spiel- und Ballkontrolle interessiert. Wie sooft wollte auch der BSC erst mal nur kontern und NSF II kommen lassen. So passierte vor den Toren zunächst nicht viel. Den ersten Riesen hatte der BSC per Konter als Sportfreund Audehm auf der Linie retten konnte. Dann gelang Sportfreund Fröhlich mit einem Dribbling die 0:1-Führung (22.Min.) für die Seinen. Den Ausgleich hatten die Gastgeber kurz drauf auf dem Latschen, scheiterten aber zweimal am NSF-Golalie.

In der zweiten Halbzeit wurde der BSC mutiger und attackierte die Sportfreunde viel früher. Auch hier konnte der NSF-Goalie einmal gegen einen allein vor ihm auftauchenden BSC´er retten. Das passierte gleich auch zweimal vor dem 1:1-Ausgleich (42.Min.), der den Gastgebern im dritten Versuch dann doch gelang. Quasi im Gegenzug wurde Sportfreund Marong im BSC-Strafraum umgestoßen. Den fälligen Strafstoß vollendete Sportfreund Fröhlich zur erneuten 1:2-Führung (46.Min.) der Roten. In der Folge versuchte der BSC alles, drang aber nicht mehr entscheiden durch die konzentriert arbeitende NSF-Abwehr.

Fazit … Die Sportfreunde siegten nicht unverdient. Ein anderer Ausgang war aber nicht ausgeschlossen. NSF zeigte aber eine sehr geschlossene Mannschaftsleistung in der füreinander gearbeitet wurde. Insofern schmeckten die anschließenden Kaltgetränke besonders gut.

Ausblick … Nun richtet sich der Blick wieder auf die Erste, die den Wartenberger SV an der heimischen Silbersteinritze erwartet. In der Vergangenheit für die Sportfreunde ein zunehmend unangenehmerer Gegner. Allerdings steht dem WSV als aktuellem Tabellenletzten das Wasser bis zum Hals. Jedoch geht es im Tabellenkeller sehr eng zu und der WSV hat ein positives Torverhältnis (10:9)! Gab es so etwas überhaupt schon mal? Die letzten drei Spiel verloren die Wartenberger zwar aber nie sehr hoch (Pankow 1:2, LBC 1:3, Hertha I 1:3). Da gilt es für die Sportfreunde hellwach zu bleiben und sich nicht vom Tabellenstand der Gäste einlullen zu lassen!               MiMu