Spieltag 20 – SC Charlottenburg 0:3 NSF Gropiusstadt

NSF Ü50  gewinnt Geduldspiel in der Julius-Hirsch-Sportanlage gegen den SCC

Rund 40 Minuten musste sich NSF Ü50- Coach Gerd Alsleben an der Seitenlinie gedulden, ehe Frank „Bello“Baeskow zum 1:0 einschob. Der Meister hätte dieses Pflichtspiel einfacher gestalten können, zumal von Anfang an Druck auf den Gastgeber SCC ausgeübt worden ist. Schon Minuten nach dem Anpfiff war klar, wer den Ton angibt. Jedoch fehlte offenbar die letzte Konzentration, um die sich ergebenen Chancen zu nutzen. Auch ein völlig berechtigter Strafstoß konnte nicht genutzt werden. Soll der gefoulte Spieler selber schießen? Übrigens einer der letzten Studien belegte eindeutig: Es spielt keine Rolle. So kann das Auslassen der vielen Chancen nur noch durch die lange Spielpause und durch den hervorragenden Keeper des SCC erklärt werde. „ Jumbo“ Matthes erwischte  wieder einen starken Tag. Pfosten und Latte waren seine sicher unfreiwilligen Helfer.  In der Halbzeitpause nahmen sich die 50’er vor, Geduld zu bewahren, den Gegner weiter zu beschäftigen und sich nicht vom teilweisen überharten Einsatz des Gegners aus der Ruhe bringen zu lassen. Der Gastgeber kam nun so gut wie gar nicht mehr aus seiner Hälfte. NSF erhöhte den Druck und erspielte sich Chance auf Chance und wurde belohnt.  Frank Basedow erzielte nicht nur das 1:0, sondern kurz danach das 2 und 3:0; ein lupenreiner Hattrick. NSF überzeugte wieder durch seine körperliche Fitness, seine individuelle Spielstärke und seinem variablen Spiel. Drei wichtige Punkte auf dem noch langen Weg zur Titelverteidigung. Hoffentlich brauchen die 50’er von NSF nicht immer „30 Chancen für drei Tore“, wie ein Spieler süffisant nach dem Spiel anmerkte. Das kann auch mal schief gehen. Gegen den kommenden Gegner Hertha BSC dürften sich nicht so viele Torgelegenheiten ergeben. NSF Ü50 ist jedoch gut vorbereitet.  (HeWi)