Spieltag 3 – NSF Gropiusstadt 1:2 Füchse Berlin Reinickendorf

Dämpfer für die Ü 50 von NSF vor dem Titelkampf um die Deutsche Meisterschaft

In dem erwartet schweren Spiel gegen die Füchse aus Reinickendorf konnte NSF den Heimspielvorteil nicht nutzen. Nach kurzem abtasten merkte NSF sofort, dass sich der Aufsteiger einiges vorgenommen hatte. Schien die Partie zunächst ausgeglichen zu sein, erhöhten die Füchse den Druck und kamen zu guten Chancen. Mangelnde Aggressivität in den Zweikämpfen (Gelbe Karten: NSF Null, Füchse Drei!) und zu viele Abspielfehler begünstigten den Gegner. Keeper Thomas Munzert musste sein Können nicht nur aufblitzen lassen. Folgerichtig schob Torsten Wilhelm von den Füchsen nach einer Eins gegen Eins Situation ins lange Eck. NSF konterte und forcierte nun seinerseits das Tempo. Die Mannen um die Trainer Helmut Schweger und Ronny Müller gingen nun konzentrierter voran und es ergaben sich gute Möglichkeiten für NSF. Kurz vor der Pause zog Thomas Knuth seinen Gegenspieler und den Keeper auf sich und hob die Kugel gefühlvoll vor dem Kasten, wo Henry Witusch aus Nahdistanz zum Ausgleich vollstreckte, obwohl sein Gegenspieler noch versuchte, das Tor durch ein Handspiel zu verhindern. Nach der Pause gingen beide Teams gleich engagiert zur Sache und NSF schien die Oberhand zu gewinnen. Gute Chancen von Torsten Priltz und Thomas Knuth verfehlten leider ihr Ziel. 10 Minuten vor Schluss ließen die NSF’ler dem Gegner wieder zu viel Platz vor dem Strafraum und verloren einen Zweikampf durch ein Foulspiel. Den fälligen Freistoß schob Beppo Schumann von den Füchsen an der Mauer vorbei zum 1:2 ein. NSF verkrampfte sich bei den folgenden Angriffen und vergab gute Möglichkeiten. Der Dämpfer könnte vor der heiß erwartenden Deutschen Meisterschaft vom 15. bis 16. September 2012 auf dem Olympiagelände gerade rechtzeitig für das Sieg gewohnte Meisterteam kommen. Noch ist Zeit, um einige Hausaufgaben zu machen. Aber, genügend Selbstbewusstsein dürfte vorhanden sein, bärenstark sind sie allemal.
Aufgeschnappt: “Heute wäre ein Unentschieden verdient gewesen”, Michael Schwabauer von den Füchsen. (HeWi)