11.Spieltag – Mo., 27.11.2017, 19:30 Uhr, Halker
Lichtenrader BC 25 – NSF Gropiusstadt ( 0:1 ) 1:3

NSF zeigt den langen Atem und siegt

Im engen Lichtenrader Fußball-Käfig hatten die schwer motivierten Sportfreunde schon zu Beginn Riesenchancen. Dreimal Tobi Tobias, in sich steigernder Güte, sowie Kippi Kippel hätten hier schon bis Mitte der ersten Halbzeit für eine Vorentscheidung sorgen können. Sehr speziell dabei Kippi´s Kopfball, der von einem Lichtenrader Abwehrspieler mit der Hand von der Torlinie gewischt wurde. Alle sahen es, alle erwarteten den Strafstoß-Pfiff, nur der Schiri hatte nichts gesehen und blieb stumm. Im Gegenzug hatten die spielbestimmenden Neuköllner Glück dass ihr Goalie zwei LBC-Abschlüsse von der Torlinie kratzen konnte. Eine weitere Fußabwehr und einen zentralen Schuss in die Tormitte konnte er auf regendurchtränktem Kunstrasen sicher parieren. Mit Feldvorteilen der Neuköllner Gäste ging die erste Hälfte torlos zu Ende.

Und auch in der zweiten Halbzeit übernahmen die Sportfreunde das Kommando Richtung Lichtenrader Tor. Aber die Gastgeber standen stabil in der Abwehr. Nur ein Treffer in das Außennetz der kurzen Torecke, durch den NSF-Goalgetter Ralle Fröhlich, schreckte die Gastgeber auf. Und es entwickelte sich ein Geduldspiel für die Neuköllner. Und ihre Geduld machte sich bezahlt. Ein Fernschuss von Tobi Tobias wurde von einem Lichtenrader in dessen Strafraum per Handspiel aufgehalten. Den fälligen 9´er verwandelte der zuletzt verlässlich treffende Didi Kosmala zur Neuköllner 0:1-Führung (51.Min.). So risikoreich wie auch frech schoss der den Ball in die Tormitte. Die nun geforderten Gastgeber lockerten die Abwehr und nach einer unsanften Begegnung eines Lichtenraders mit Sportfreund Kauschi Kauschmann im NSF-Strafraum, deutete der Schiri erneut auf den Punkt. Diesmal für LBC. Doch deren Strafstoßschütze wollte es wohl zu genau machen und drosch den Ball über das Tor. Aber damit endeten die Lichtenrader Ungenauigkeiten noch nicht. Vor dem eigenen Strafraum verloren sie den Ball im Vorwärtsgang an Kippi Kippel, der wiederum quer vor das Tor der Gastgeber passte und sein Kamerad Ralle Fröhlich gab sich allein vor dem guten LBC-Keeper mit seinem 0:2 (56.Min.) keine Blöße. Im Lichtenrader Gegenzug konnte der NSF-Goalie noch einmal sein zu Null per Fußabwehr halten. Dann klingelte es schon wieder im LBC-Tor. Diesmal fing Ralle Fröhlich einen Lichtenrader Risiko-Pass ab, passte auf Jenne Krüger der wiederum das 0:3 (60.Min.) in die lange Torecke folgen lies. Praktisch mit dem Abpfiff gelang der Ehrentreffer für die Gastgeber dann doch noch. Ein lange Flanke in den völlig frei im NSF-Strafraum stehenden LBC-Stürmer, ein genauer Kopfball in die lange Torecke und der 1:3-Endstand (60.Min.) war erreicht.

Fazit … Das Geduldspiel fand einen gerechten Sieger. Eine bessere Chancenverwertung hätte schon früh zu einem Vorteil für die Sportfreunde führen können. Aber trotzdem, der Hertha-Sieg vor einer Woche wurde bestätigt und durchgehend um den Sieg gekämpft. Eine gute Basis für die letzte Aufgabe vor der Winterpause.

Jetzt folgt noch ein Heimspiel gegen den sich bisher bestens präsentierenden Aufsteiger aus Pankow. Und dazu nur soviel. Die Eintracht schlug schon Hertha I 3:2, Hertha II 6:0 (OK, eine Wertung) und zuletzt GW Neukölln 3:0. Man liegt auf Platz     6 und hat 32:21 Tore. Übrigens haben sie ein Tor mehr geschossen als die Sportfreunde.                            MiMu