Pokalspiel Runde 4 / Achtelfinale – Di., 10.02.2015, 19:30 Uhr, Wutzky
NSF Gropiusstadt – Friedrichhagener SV 1912 ( 1:0 ) 1:0

NSF bringt sich per Arbeitssieg ins Viertelfinale

Zum ersten Pflichtspiel des neuen Jahres, reiste mit den Friedrichshagenern der Tabellenachte aus der Landesliga 2 nach Neukölln. Ein erster Spielversuch scheiterte am Donnerstag zuvor ( 05.02.2015 ) an einem vereisten Spielfläche. Aber Achtung, die Gäste hatten zuvor den Verbandsligisten Staaken auf dessen eigener Wiese rausgeschmissen und trat durch ihre Celtic-Glasgow-Kleidung mit einem sehr kämpferischen Outfit an. Trotzdem übernahm NSF sofort das Kommando und hatte nach einem genialem Pass von Uwe Voigt auf, den völlig freistehenden, Tommi Knuth den ersten Riesen. Aber Knuthe verzog knapp. Nach schon nach 10 Minuten drückte Andi Weiland eine Kippel-Flanke, so direkt wie auch erfolgreich, zum 1:0 in die FSV-Maschen. Und weitere gute Chancen folgten für die Sportfreunde. Erst scheiterte Uwe Voigte per Gewaltschuss am tüchtigen Keeper der Gäste, dann verzog Voigte aus kurzer Entfernung noch einmal knapp. Fast mit dem Halbzeitpfiff hatten die Gäste dann auch ihre erste Chance. Der Distanzschuss ging aber deutlich über das Tor der Roten. Dann gab der Schiri das Signal zur Pause in der ziemlich einseitigen Partie.

Und gleich nach dem Wiederanpfiff waren die Roten noch nicht wieder gleich bei der Sache und ermöglichten einen FSV-Pass in den Rücken der NSF-Abwehr. Aber Neuköllns Mann zwischen den Pfosten Frankie Thiele war sehr aufmerksam und nahm sich der Pille resolut an. Dann ergriffen die Roten wieder die Regie. Einen plötzlichen Fehlpass des FSV-Keepers schnappte sich Steppel Vogel, passte auf Andi Weiland, der aber zielte knapp neben das Tor. Steppel Vogel brachte mit einem Heber auf seinen Käpt´n Kippel diesen in Position, der aber am FSV-Keeper scheiterte. Mit nur einem Tor Vorsprung mussten die Roten eine erste große Schrecksekunde überstehen. Ein hartes Tackling von Steppel Vogel mit einem fairen FSV-Stürmer im Neuköllner Strafraum, nutzte dieser allerdings nicht zu einem spektakulären Sturz, sondern endete ohne Torschuss. Zum Ende der Begegnung hatten die Sportfreunde noch zweimal die Chance zu erhöhen. Es sollte aber nicht sein. Erst passte Tommi Knuthe auf Micha Andersen, der aus kurzer Entfernung am FSV-Keeper scheiterte, dann verlor Uwe Voigte nach Kippel-Pass die Balance vor dem Gäste-Tor. Dann war aber auch schon Feierabend und die Sportfreunde im Viertelfinale angekommen.

 

Fazit … Das Endergebnis war zwar knapp und die Chancenausnutzung übersichtlich aber der Sieg war voll und ganz verdient. Matchwinner der Partie war diesmal Andi Weiland, der im Laufe der Saison auch schon mit ernst zu nehmenden gesundheitlichen Tiefpunkten zu kämpfen hatte aber wieder erfolgreich auf das Spielfeld zurück fand. Die Abwehrarbeit verlief sehr konzentriert. Neuer Teil des Abwehrgefüges war der zwischenzeitlich zum Fünfziger mutierte Neuzugang aus der Ü40, Svene Audehm. Unauffällig aber sehr aufmerksam erledigte er seinen Part praktisch fehlerfrei. Die fairen Friedrichshagener Gäste legten viel Wert auf Schadensbegrenzung. Weil den Sportfreunden aber kein zweites Tor gelang, blieb bis zum Abpfiff immer noch genug Spannung im Spiel. Aber alles im Allem war es ein guter konzentrierter Auftakt der Sportfreunde in die Rückrunde.                   MM